Sonntag, 28. Juni 2009

Algunas fotos mas!
















Liebe Leserinnen und Leser,

bin wie immer im stress ;) haha. wollte nur ein paar fotos hochladen, abschiedsfoto mit den kindern, vom inti raimi(inkl sonnentempel und grasenden lamas im hintergrund), vom meerschweinchen essen (ja ich habs getan) und ein altes noch aus dem dschungel.
sonst gibts nicht viel neues, die woche waren wir viel unterwegs, letzte erledigungen und abschiedsfeten und solche sachen, gestern warn wir auf ner hochzeit, war witzig, heute auf einem cuenca fussballmatch und aheut abend gehts dann eh los!





liebe gruesse,





julian.

Dienstag, 23. Juni 2009

Feste Schuesse Regenguesse

Liebe Leserinnen und Leser.
Es ist jetzt auch schon wieder ein wenig her dass ich hier was reingeschrieben habe, doch das nicht ohne Grund.
Seit ich von meiner Reise zurueck bin ging alles megaschnell, war wieder im kindi und alles, und in den letzten 2 Wochen waren viele traditionelle Feste in und um Cuenca und sonst auch noch viele Veranstaltungen, weshalb ich jetzt nicht weiss wo anfangen;)
Also vor 2 wochen fand Corpus Christi (Fronleichnam) statt, dass die Cuencanos eine Woche feiern. Am hauptplatz gab es Suessigkeitsstaende bis zum umfallen, und jeden (!) Abend gab es Feuerwerk und Castillos. Castillos sind so hohe Gebile aus Holzsztangen, die mit so Papier bespannt sind und dann angezuendet werden, worauf es aus ihnen nur noch so schnellt und kracht und feuerwerkt. nach allen seiten spicken raketen und boeller und ich weiss nicht was alles, natuerlich alles ohne sicherheitsabstand, den man hier als ueberbewertet ansieht, wie es scheint ;) aber sie sind wunderschoen anzuschauen.
letzte woche feierten sie direkt vor unserem Quartier, wo ja die Kirche San Roque steht, den Schutzheiligen des Viertels. Natuerlich durften dort Castillos und Musik und Boeller auch nicht fehlen, welche bevorzugt um 6-7 uhr morgens abgefuert wurden. kein scherz. musik und raketen, die nur knallen ohne irgendeinen leuchteffekt, rissen uns fuer 3-4 tage regelmaesig verfrueht aus den traeumen. da die kirche wirklich direkt vor dem haus steht, und wir einen innenhof haben, fuehlte und hoerte es sich so an, als ob jemand grad das haus in die luft jagt, und oder jemand gerade vor meiner zimmertuer auf jemanden schiesst.
Das geilste von allem passierte aber dieses Wochenende, wo in Ingapirca, ein dorf 2,5 h von cuenca entfernt, das traditionelle Intiraimy (Sonnenfest, wie unsere sonnwendfeier) stattfand.
Inmitten einer malerischen andinen Landschaft gab es den ganzen Tag traditionelle Taenze von gruppen aus allen teilen des Landes, und am Abend Bands, die andinen folklore spielten, was megageil war. man kann es sich ca so wie ein open air bei uns vorstellen: ess und kliedungsstaende ueberall, zelten und lauter verrueckte. nur eben doch anders. weiters gibt es in ingapirca eine sehr gut erhaltene ruine der inkas, inklusive sonnentempel. dort fand das ganze statt. der magischste moment erfuhr ich am fruehen abend, als es leider regnete, der himmel aber halb blau war, und man so, im regen stehend, den sonnenuntergang direkt hinter dem sonnentempel anschauen konnte, natuerlich inklusive regenbogen. unglaublich!!!!!
ja und sonst waren wir viel filme anschauen, es war woche des koreanischen films, rockwoche mit konzerten, und im Zoociedad, einer kuhlen bar, wo auch filme laufen, und halt auch sonst viel unterwegs. Mit dem Zoociedad hab ich, geschickt und literarisch begabt wie ich bin, die beste ueberleitung zu den wahrscheinlich groesten und spannensten neuigkeiten geschafft: ICH HABE EIN KONZERT!hier, in cuenca. weil stefanie und alle den besitzer kennen und er voll kuhl ist und eig sowas wie ein kumpel, kann ich dort auftreten. ich weiss es schon fast 2 wochen, aber hab gewartet auf den naechsten blogeintrag, es mitzuteilen! auf jeden fall findet dass ganze uebermorgen, donnerstag, 25.6 statt, und ich ueb soviel wies halt geht und bin schon aufgeregt. die stefnie hat flyer gemalt, ich gestern in der stadt verteilt, aufgehaengt, in cafes hinterlegt usw...ja das wird sicher megamegamegakuhl!
ja, wir geniesen die letzte woche in cuenca, verabschieungen werden und wurden getaetigt, und halt die letzten sachen die es so braucht erledigt. gestern war das san roque abschiedsessen, wo ich den padre zum konzi eingeladen habe, und er hat zugesagt, wie geil. das ganze haus hat sich geshclossen angekuendigt zu kommen, was mich sehr freut!
sonntag nachts gehts dann fuer 2 wochen nach kolumbien, und dann 2 wochen wieder zurueck in/nach ecuador, und dann komm ich ja eh schon wieder heim, die zeit, sie rennt rennt rennt!!!
liebe gruese,
ein euch vermissender julio.

Freitag, 5. Juni 2009

Hitze, Kaelte, Hitze, Kaelte, Hitzte, Kaelte, Regen!

Hola und Buenas Noches!
We ihr ja wisst war ich seit Samstag Nacht auf Reisen, und es war sehr sehr sehr schoen und spannend und ich hab soviel gesehen und erlebt, dass ich jetzt sicher die haelfte vergesse!
Als allererstes bin ich von Cuenca aus nach Tena gefahren, eine Stadt, nicht besonders schoen, aber im Dschungel, bzw. am aeuseren Gebiet des Orientes. Von dort aus bietet es sich logischerweise an, gefuehrte Dschungeltouren zu machen. Durch Zufall hab ich dann eine 2 Tagestour gemacht, einen Tag wandern im Dschungel, am Nachmittag mit einem LKW grossen Gummireifen den Fluss hinuntersausen, im Dhscungel in einem Holzhuettchen uebernachten und am naechsten Tag die Strecke zurueck "raften". So im Paket hab ich das dann gebucht, wollte eig 3 Tage in den Dschungel, aber das war alleine nicht moeglich, aber dass hat man mir angeboten und ich bin sehr froh weil es war echt geil.
Zuerst hat uns der Hostalbesitzer, wo ich das ganze gebucht habe, ein netter Deutscher, ein Stueck weit in den Dschungel gefahren, bis die Strasse aufhoerte und wir zu einer Bruecke kamen. Dort ging es dann los. Zuerst liefen wir 20 min zu den Cabañas (die unterkunft), und ich war ein wenig verwundert, weil als wir dort liefen kamen wir an lauter Haeuschen vorbei und dann sagte mir mein Guide dass hier eine Kommune von insgesamt 120 Menschen leben, und er ist dort aufgewachsen und hat mir sein Elternhaus gezeigt und unsere Cabañas waren auch direkt neben einem Haus von irgendwelchen Verwandtem von ihm. Ich muss aber dazusagen, dass mann sich dass jetzt nicht so Strohuetten und Blatt als Kleidungsstueckmaesig vorstellenn muss, sondern die Haeser sind ganz normal ecuadorianisch gewesen und sie trugen Jeans, sprachen aber schon auch Qechua(schreibt mann dass so?) und leben noch sehr traditionsbewusst.
Auf jeden fall liesen wir unsere Sachen dort und wir wanderten fuer 3-4 Stunden durch den Dschungel, das war sehr schoen, aber megaanstrengend, weil die Hitze so drueckend und die Luft so feucht war. Ich habe einen Gecko gesehen, ein Paar Spinnen, viele schoene Pflanzen, Lianen, und der Guide hat mir einige Pflanzen gezeigt und mir dann gesagt fuer was die gut sind und was sie mit denen heilen und mit denen, dann hat er eine Frucht genommen, sie aufgehackt und mich mit dem inneren angemalt, so wie sie es bei Festen und so machen. Dann habe ich Ameisen gegessen (jaja, ich weiss was jetzst kommt, aber die hatten ein schoenes Leben, und waren freilaufend!),frisch aus einem Ast heraus, aber nur 3, und die waren so klein wie unsere wenn nicht noch kleiner, schmecken aber gut, sehr zitronig!
Das Gummireifenfahren war geil, da hab ich auch noch eine Wasserspinne gesehen, und die Nacht im Dschungel war sehr spannend!
Raftig war auch sehr geil!
DAnn bin ich ueber Quito nach Otavalo gefahren, eine Stadt mit so 25.000 EW mitten in den Anden, 2 Stunden noerdlich von Quito. Die Stadt ist v.a bekannt fuer den groesten Indigena Markt und hat halt einige Ausflugsziele. Beim Indigenmarkt war ich Schmuck und so einkaufen, wobei das ist wie Kilbi bei uns, Massenware und an jedem Stand das gleiche. Trotzdem gibt es dort sehr schoene Sachen und ich hab mein Geld verbrannt.
Am Donnerstag bin ich dann von Otavalo aus zur Cuicocha (=Meerschweinchensee) Kraterlagune gefahren. Dort kann man wandern und es war halt mal ein Vulkan der jetzt ein See ist und 2 Inseln in der Mitte hat, echt beeindruckend. am Nachmittag war ich dann noch in Otavalo bzw in der unmittelbaren Umgebung wandern, und dann zurueck nach Quito, um ueber Nacht nach Bahia, eine ca. gleich grosse Stadt wie Otavalo, an der zentralen Kueste gelegen, zu fahren, wo ich jetzt gerade im Internet Cafe sitze. Ich kam heute morgen hier an und bin dann sofort mit dem Boot ins Staedtle am anderen Ufer gefahren, um von dort aus nach Canoa zu gelangen, ein Surfer Hippie Backpacker Stranddoerflein, total geil, ueberall nur Hippies und Strandbars mit Haengematten und Reaggae (und wie schreibt man das??) Musik. Leider war das Wetter sehr bewoelkt, und weil ich ein ganzer Tag am Strand dann fuer genug empfunden habe und es allein auch ein wenig langweilig dann war am Strand, bin vorher wieder zurueck nach Bahia, um von hier aus ueber Nacht nach Guayaquil zu fahren. Dort steig ich dann morgens in der frueh um und fahre "nach Hause" nach Cuenca. Es war wirklich eine wunderbare Woche mit schoenen Gegebenheiten und auch Zufaellen, wie es sich bei einer Reise gehoert!
Mal schauen, was die naechsten Wochen so bringen!
Wahrscheinlich der laengste Blog Eintrag von mir bis jetzt!
Ich werde mich auf jeden Fall wieder melden, ich hoffe ich konnte euch einen Einblick geben.
Ganz Liebe Gruese aus dem heissen Bahia,
Julio. (der euch alle megamaesig vermisst!)